| Welche
Arten von Operationen sind für ambulante Operationen geeignet?
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Geeignete
Behandlungen für ambulante Operationen sind jegliche, deren anschließende
Pflege des Patienten nach der Operation einfach zuhause bewältigt
werden kann und die niedrige Komplikationsraten vorweisen, welche
intensive Pflege durch einen Arzt oder eine Krankenschwester benötigen
würden. Listen, die ambulante Behandlungen aufstellen werden schnell
veraltet, da diese einfach bestimmte Behandlungen nicht beinhalten,
die in einer kurzen Seit routinemäßig in einer ambulanten Umgebung
durchgeführt werden könnten. Die Länge der Operation ist kein Maßstab
für ambulante Behandlungen, da hier kaum ein Zusammenhang zwischen
der Länge der Narkose und der Genesung besteht. |
| Wo
finden ambulante Narkosen statt?
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Ambulante
Operationen finden in einer Vielzahl von Umgebungen statt. Einige
Zentren befinden sich innerhalb von Krankenhäusern oder in eigenständigen
Satelliteneinrichtungen, die entweder ein Teil eines Krankenhauses
darstellen oder unabhängig von Krankenhäusern sind. Die Praxen von
Ärzten könnten ebenso als Umgebung für solche Behandlungen dienen.
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| Ist
eine ambulante Operation risikoreicher, wenn ich rauche? |
Im
allgemeinen kann Rauchen sicherlich das Risiko für Atemwegserkrankungen
im Zusammenhang mit der Verabreichung von Narkosen erhöhen. Für die
meisten ambulanten Operationen ist dieses Risiko jedoch sehr gering.
Das gesamte Risiko, welches das Risiko des Todes beinhaltet (nicht
undenkbar), ist jedoch weiterhin sehr niedrig. Sie können möglicherweise
das Rauchen als Risikofaktor für Ihre Betäubung ausschließen, falls
Ihre Betäubung durch eine örtliche Behandlung vorgenommen werden kann
(wie z.B. Betäuben der Operationsfläche, in Zusammenhang mit einer
Beruhigungsmethode, anstatt einer generellen Narkose). Sehr starkes
Rauchen kann Ihre Operation möglicherweise bezüglich der Einwirkung
auf das Heilen Ihrer Wunden beeinflussen. |
| Was
passiert eigentlich während einer ambulanten Operation? |
Der Narkosefacharzt wird während Ihrer Begutachtung vor der Operation
Ihre medizinische Geschichte sorgfältig beurteilen und eine gezielte
Untersuchung vornehmen. Er/Sie wird dann mit Ihnen die Risiken und
Vorzüge Ihrer Möglichkeiten bezüglich der Betäubungsmittel besprechen,
welche auf ihren medizinischen Zustand, die beabsichtigte Behandlung,
dessen Dauer und Ihren Chirurgen basiert sind. Während der Narkose
und der Operation wird Ihr physischer Zustand überwacht und behandelt,
um Ihre Sicherheit beizubehalten und Narkosen werden verabreicht,
um Schmerzlosigkeit zu gewährleisten. Das selbe Niveau an Pflege wird
unter Beaufsichtigung Ihres Narkosefacharztes während Ihrer Genesung
beibehalten. |
| Was
sind einige der Risiken für ambulante Operationen, außer Tod? |
Im allgemeinen ist das Risiko für große Komplikationen in einem ansonsten
gesunden Patient sehr niedrig, jedoch nicht ausgeschlossen. Es gibt
immer die Chance, dass ein gesunder Patient z.B. eine Reaktion zu
einer Medizin zeigt, wobei dies nicht immer vorhergesehen werden kann.
Manchmal kann dies lebensbedrohend sein, aber dies ist genau der Grund,
warum Ihr physischer Zustand genauestens während der Operation überwacht
wird. Die schlimmsten Fälle stellen unter anderen Tod, bleibende oder
umkehrbare neurologische Verletzungen und Herzinfarkt dar. Weitere
übliche Szenarien sind Übelkeit und Erbrechen, Halsschmerzen oder
Heiserkeit, Schwindelanfälle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen,
Schmerzen u.s.w., wobei diese meist einfach bewältigt werden können.
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Ich muss Narkosemittel für Schmerzen nehmen. Ist mein Narkoserisiko
deswegen erhöht? |
Die Einnahme von Narkosemitteln wird Ihr Narkoserisiko gar nicht beeinflussen.
Es kann Sie möglicherweise toleranter gegenüber den Wirkungen der
Narkosemittel machen, die für Ihre Betäubung vorgesehen sind. Dies
bedeutet, dass möglicherweise weitere Schmerzmedikamente notwendig
sein werden, damit Sie schmerzfrei bleiben können. Die Nutzung von
örtlichen Narkosemitteln wird eine einfache und bessere Kontrolle
Ihrer Schmerzen ermöglichen. |
| Sind
Patienten, die Medikamente für psychische Erkrankungen einnehmen
(z.B. für bipolare Störung) für ambulante Operationen geeignet? |
Diese Patienten sollten sich vor der Operation mit Ihrem Narkosefacharzt
beraten, wobei dieser die medizinische Geschichte, Medikamente und
geplante Behandlung überprüfen wird. Solange der Patient in dessen
medizinischer Behandlung als klinisch stabil angesehen ist und das
Risiko des Einstellens der Medikamente größer ist als das zu erwartende
Risiko der Narkose im Zusammenhang mit der Medizin. Hierzu mag es
Ausnahmen geben, wie z.B. beim MAO Hemmstoff für Depressionen. Der
beratende Narkosefacharzt wird diese Risiken mit jedem einzelnen Patienten
besprechen, um die sichersten Narkosen zu planen. Ihre Medikamente
können Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Narkosemedikamenten verursachen;
jedoch können diese vorhergesehen werden und sollten Sie nicht davon
abhalten eine ambulante Operation durchführen zu lassen. |
| Was
ist eine Betaübung?
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Sie auf das Bild um ein RealVideo anzusehen
Dieser
Film-Clip wurde durch den Illinois Verband für Narkosefachärzte
zur Verfügung gestellt
Hinweis:
Sehen Sie sich die Video-Clips auf dieser Seite mit dem GRATIS
RealPlayer
an. |
| Was
sind die verschiedenen Arten von Narkosen?
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Klicken
Sie unten, um ein RealVideo über örtliche Narkose anzusehen
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Dieses
Video wurde durch die Nemours
Stiftung bereitgestellt, Wilmington
Delaware, ©1995 |
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Klicken
Sie unten um ein RealVideo über allgemeine Narkose anzusehen
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| Sollten
ambulante Operationen an sehr jungen Kindern durchgeführt werden?
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Kinder,
die zu früh geboren wurden (Schwangerschaft < 37 Wochen) und unter
50 Wochen alt sind (hier ist das Alter nach der Geburt gemeint),
sollten das ambulante Operationszentrum für mindestens 23 Stunden
nach der Behandlung nicht verlassen, da sie möglicherweise einen
Atemstillstand erleiden könnten, auch wenn dies vorher noch nie
der Fall war. |
| Ist
eine ambulante Operation auch sicher für sehr alte Personen?
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Fortgeschrittenes
Alter alleine ist kein Grund eine Operation in einer ambulanten
Umgebung nicht zu erlauben. Das Alter beeinflusst jedoch die Pharmakokinetik
der Medikamente: Medikamente, die nur kurzzeitig wirken brauchen
eine längere Zeit, bis sie von älteren Personen ausgeschieden werden.
Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten medizinischen Probleme
die ältere Leute erfahren nicht durch das Alter herbeigeführt werden,
sondern durch eine bestimmte Organstörung. Aus diesem Grunde ist
es wichtig dass alle Personen, egal ob jung oder alt, eine sorgfältige
Geschichte und Untersuchung vor der Operation durch den Hausarzt
durchführen und erfassen lassen. |
| Was
für Verantwortungen hat der ambulante Patient nachdem er nach der
Behandlung nach Hause geht?
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Patienten,
die eine ambulante Operation haben durchführen lassen, sollten jemanden
haben, der sie nach Hause bringt und anschließend bei dem Patienten
verbleibt um, falls notwendig, diesen zu pflegen. Vor der Behandlung
soll der Patient Informationen über die eigentliche Behandlung erhalten,
wie z.B. wo die Behandlung stattfinden wird, Labortests die angeordnet
werden und Einschränkungen bezüglich der Ernährung. Der Patient
muss verstehen, dass er oder sie am Tag der Operation wieder heimkehren
wird. Der Patient oder die verantwortliche Person muss zusehen,
dass alle Anweisungen durchgeführt werden. Sobald der Patient zuhause
ist, muss es Ihm möglich sein die Schmerzen auszuhalten, solange
entsprechende Schmerzmedikamente bereitgestellt wurden. Die meisten
Patienten sind zufrieden mit der frühen Entlassung. |
| Was
für Einschränkungen bestehen hinsichtlich der Essenseinnahme vor
der ambulanten Operation?
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Um
das Risiko der Ansammlung von Mageninhalten in der Lunge zu vermeiden,
werden Patienten darum gebeten 6-8 Stunden vor der Operation nicht
zu essen oder zu trinken. Klare Flüssigkeiten sind möglicherweise
bis zu 3 Stunden vor der Operation erlaubt. Kaffeetrinker, die 3
Stunden vor der Operation noch Kaffe trinken dürfen, sollten Ihren
morgendlichen Kaffee zu dem Zeitpunkt trinken. Fragen Sie Ihren
Narkosefacharzt um sicher zu sein: die zeitlichen Beschränkungen
für das Essen oder klare Flüssigkeiten vor der Operation können
unterschiedlich sein, je nach der Einrichtung und nach dem Arzt.
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